Mandatsverzicht

Tilman Markowetz

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Herrmann,

sehr geehrter Herr 1. Stadtrat Sachwitz,

sehr geehrte Mitarbeiter des Parlamentarischen Büros,

sehr geehrter Herr Ortsvorsteher von Wilmshausen,

liebe Arbeitsgruppe Dorfplatzsanierung,

liebe Ortsbeiratskollegen,

liebe Wilmshäuser Vereine,

leider muss ich von meinem Mandat als Ortsbeiratsmitglied zurücktreten.

Auf Grund eines Umzuges nach Freiburg im Brg. ist es mir nicht mehr möglich, meiner Tätigkeit als Ortsbeiratsmitglied nachzukommen und an den nächsten Sitzungen teilzunehmen.

Seit 2006 bin ich Mitglied in diesem Gremium, bei meiner ersten Wahl wurde ich von Platz 7 auf Platz 3 der CDU-Liste gewählt, bei der 2. Wahl erhielt ich sogar die zweitmeisten Stimmen der gesamten Liste. Es fällt mir also schwer ein Amt niederzulegen, wenn so viele Wilmshäuser Bürgerinnen und Bürger mir das Vertrauen ausgesprochen haben.

Ein ganz besonderer Dank geht an Bürgermeister Herrmann, an 1. Stadrat Helmut Sachwitz und Herrn Hohenadel, die immer das Projekt der Wilmshäuser Vereine zur Dorfplatzsanierung unterstützt haben. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde die Arbeit der Arbeitsgruppe – alle Vereine waren beteiligt und haben sich einstimmig für das Konzept entschieden! – als Vorbild für andere Arbeitsgruppen in der Stadt Bensheim genannt.

Deshalb hoffe ich, dass am Ende dieses Projekt eine breite Unterstützung findet und umgesetzt wird. Für den Haushaltsplan 2012 wurden ja die Gelder für die Grillhütte einstimmig vom Ortsbeirat gefordert. Nun kann am 26. Septemper der Ortsbeirat seine Empfehlung für den Bauabschnitt “II” (Grillhütte) abgeben und die über zweieinhalb Jahre dauernde Arbeit der Vereine würdigen. Ich hoffe, dass dann die Stadtverordneten den Bauabschnitt “II” (Grillhütte) annehmen und nach langer Zeit die Wilmshäuser Bürgerinnen und Bürger einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Dorfplatz mit Grillhütte erhalten.

Auf eine Gute Zukunft für Wilmshausen! Tilman Markowetz

UPDATE 20.09.2012: Artikel im Bergsträßer Anzeiger zum Mandatsverzicht →

Trotz eines geplanten “Leistungsschutzrechtes” verlinke ich eine Tageszeitung: es handelt sich ein Thema an dem ich im Ortsbeirat mitgewirkt hatte.

Umfrage zum Hessentag – Schuß in den Ofen

bfb

Diese Umfrage von den “Bürgern für Bensheim (BfB)”, einer kleinen Fraktion mit gerade mal 3 Fraktionsmitgliedern, kann man getrost als Schuß in den Ofen bezeichnen, denn die BfB will den Hessentag in Bensheim verhindern.

Obwohl alle Fraktionen im Stadtparlament einstimmig – also auch mit den Stimmen der BfB – für den Hessentag stimmten, wollen nun einige ausscheren. Scheinbar sind sie sich nicht bewusst, was für eine Verantwortung ihre Stimme im Stadtparlament eigentlich hat.

Die BfB macht Stimmung gegen den Hessentag, die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger zeigen aber deutlich, dass sie für den Hessentag sind und eine solche wechselhafte Politik nicht gutheißen.

Bürgerhaus: Neubau auf dem Hoffart-Gelände

Bensheim braucht ein Bürgerhaus mit großem Saal in der Stadtmitte. Die CDU will, dass es wieder ein “Haus für die Bürger” gibt – ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens mit Versammlungen, Ausstellungen, Vorträgen, Bällen, Fastnachtsveranstaltungen etc.

Warum besteht Handlungsbedarf beim Bürgerhaus?

Das Bauwerk ist insgesamt sanierungsbedürftig, die Gebäudetechnik muss erneuert werden und barrierefreie Zugänge fehlen. Grundhafte Arbeiten an Heizung, Lüftung, Elektrik und sanitären Einrichtungen, ebenso Dach und Fassade, sind erforderlich – die Anlagen sind 35 Jahre alt.

Lies mehr …

Hessentag in Bensheim / FDP eiert herum

Was muss man in der Bergsträßer Tageszeitung lesen? Die Bensheimer FDP will den Hessentag 2014 abblasen, er würde zu viele Schulden verursachen und so weiter und so fort. Was nur verwundert: War nicht die Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig für den Hessentag? Also hat doch die FDP Fraktion Bensheim auch für den Hessentag gestimmt?!

Das könnte jetzt zwei Dinge bedeuten:

  1. Die FPD stimmt in den Beschlussgremien ohne Wissen und ohne Vorbereitung ab.
  2. Oder sie sind einfach ein Fähnchen im Wind und schwanken je nach Gemütslage. Egal wie es am Ende kommt, wie am Ende der Hessentag ausgeht, kann die FPD “stolz” sein und verkünden “Wir haben es immer gesagt”.

Und das soll jetzt gute Kommunalpolitik sein?

+++

“Auf Grund eines geplanten “Leistungsschutzrechtes nehme ich soweit wie mögliche ALLE Links auf deutsche Zeitungsangebote zurück. Mit Hilfe der Überschrift lässt sich im Internet wahrscheinlich der original Artikel vom 13.12.2012  dennoch finden.”

Leistungsschutzrecht

Ein “Leistungsschutzrecht” ist zur Zeit in Deutschland geplant, welches angeblich nur Google treffen soll und nicht private Blogger, damit Verleger und Zeitungen ein veraltetes Geschäftsmodell retten können und sich notwendigen Investitionen und Innovationen verweigern können.

Da ich ein solches Projekt nicht akzteptieren kann, verlinke ich keine deutschen Tageszeitungen mehr – soweit es geht – denn: in unserer lokalen Zeitung bin ich durch meine Tätigkeit einige Male erwähnt worden. Diese Artikel verlinke ich dann doch noch, wohl oder übel. Alle anderen Artikel, die den Kreis Bergstraße, Bensheim und / oder Wilmshausen betrafen, mich aber nicht erwähnten, habe ich gelöscht.  

Mehr zu den Lügen rund um das “Leistungsschutzrecht” findet man unter anderem bei Stefan Niggemeier 

Haushaltsplan 2013 Wilmshausen

Ich bin zwar nicht mehr im Ortsbeirat Wilmshausen tätig, aber die politischen Themen verfolge ich dennoch weiter. Denn die jahrelangen, vereinsübergreifenden Planungen zum Dorfplatz wurden ja von einigen Ortsbeiratsmitgliedern ohne stichhaltige Begründung abgelehnt. Nun ist es nicht mehr sicher, ob sich die ehrenamtliche Arbeit der Vereine auszahlt – und Wilmshausen einen sanierten und der Zeit entsprechenden Dorfplatz erhält.

Zur Zeit werden die Haushaltspläne in den Gremien und den Ortsbeiräten beraten, aber in Wilmshausen wurde der von den Vereinen gewünschte Dorfplatz (Bauabschnitt II) in den Haushalt aufgenommen. Das heißt, es ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass die Stadt selbst das Projekt weiterverfolgt. Schade für die Vereine und sehr kurzsichtig vom Ortsbeirat: denn nun ist eine Sanierung auf Jahre hinweg quasi ausgeschlossen. Wilmshausen hatte die Möglichkeit – sie hat sie vertan. Die Haushaltslage wird sich nicht verbessern, zusätzlich kommt der Hessentag 2014 nach Bensheim.

Zu dem Artikel in der Lokalzeitung verlinke ich im Übrigen nicht, denn wer ein “Leistungsschutzrecht” fordert, hat eine Verlinkung nicht mehr verdient. Ich überlege auch, alle Links hier wegzunehmen, ich muss mir generell überlegen, wie ich diese Seite fortführe.

PS.: generelle Leseempfehlung zum “Leistungsschutzrecht” und die Lügen der Verlage bei Stefan Niggemeier. 

Enttäuschend

WILMSHAUSEN: Ortsbeirat kritisiert beim zweiten Bauabschnitt Standort der Grillhütte auf der Nordseite und zu kleine Toilettenanlage

Pläne für den neuen Dorfplatz abgelehnt

WILMSHAUSEN. Denkt man an das Monopoly-Spiel, dann hat sich der Ortsbeirat Wilmshausen in seiner jüngsten Sitzung mit seinem Beschluss zum Dorfplatz für “Zurück auf Los” entschieden. Die Abstimmung über die Projektvorlage für den zweiten Bauabschnitt im Zuge der Neugestaltung des Dorfplatzes stand als einziger Beratungspunkt auf der Tagesordnung und wurde mit den vier Stimmen der SPD-Ortsbeiräte abgelehnt.

Kompletten Artikel bei morgenweb.de lesen →

Enttäuschend, wenn man als Vereinsmitglied, Bürger des Stadtteils und als ehemaliges Ortsbeiratsmitglied mitansehen muss, mit welchen fadenscheinigen Argumenten die Planung der Vereine → einfach so abgelehnt wurde. Mitgearbeitet in der Arbeitsgruppe von den Gegner wurde nie, obwohl der Ortsbeirat immer hätte bei den Sitzungen dabei sein können. Interessant auch: Einige SPD-Mitglieder hatten dem Grundkonzept zugestimmt – und “plötzlich” soll alles schlecht sein?

Am Ende braucht man sich nicht zu wundern, wenn es immer weniger Menschen gibt, die sich für ihren Ortsteil oder Stadt engagieren. Denn dies ist leider ein abschreckendes Beispiel.

Trotz eines geplanten “Leistungsschutzrechtes” verlinke ich eine Tageszeitung: es handelt sich ein Thema an dem ich im Ortsbeirat mitgewirkt hatte.

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